25.03.2017
Mediathek

Pressemitteilungen

Fumiko Lipp führt durch das Programm des Bürgerfests am 5. und 6. April 2017 zum offiziellen Baubeginn der 2. Stammstrecke München.
Im Rahmen des Bürgerfests am 5. und 6. April 2017 spielen die Wise Guys live auf dem Marienhof.
Im Rahmen des Bürgerfests am 5. und 6. April 2017 spielen die CubaBoarischen live auf dem Marienhof.

22. März 2017

2. Stammstrecke: DB lädt zu großem Bürgerfest ein

Offizieller Baubeginn am Marienhof • Infozentrum und Gesprächsrunden • zweitägiges Programm am 5. und 6. April 2017 • Live-Musik mit den Wise Guys und den CubaBoarischen • Schlemmermeile der Innenstadtwirte

Auf geht´s – unter diesem Motto lädt die Deutsche Bahn am 5. und 6. April 2017 anlässlich des offiziellen Baubeginns der 2. Stammstrecke zu einem zweitägigen Bürgerfest auf den Marienhof ein. Gleichzeitig eröffnet die DB dort auch das zentrale Infozentrum mit einer multimedialen Ausstellung zu dem Großprojekt. Daneben erwarten die Besucher unter anderem eine Schlemmermeile der Münchner Innenstadtwirte, Kinder- und Mitmachaktionen sowie Live-Acts. Höhepunkt: die Auftritte der Wise Guys am 5. April und der CubaBoarischen am 6. April. Das Festgelände auf dem Marienhof ist an beiden Tagen jeweils von 14 bis 21 Uhr geöffnet. Moderiert wird die zweitägige Veranstaltung von BR-Moderatorin Fumiko Lipp. Die Journalistin empfängt auf der Bühne zudem interessante Gesprächspartner zu kurzen Talkrunden – unter anderem den bayerischen Bahnchef Klaus-Dieter Josel, den Gesamtprojektleiter der 2. Stammstrecke, Markus Kretschmer, sowie Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Auf dem Festgelände können sich die Besucher an Infoständen über die 2. Stammstrecke, die S-Bahn München und den öffentlichen Personennahverkehr in München und der Region informieren. Die archäologische Staatssammlung München und das Büro für Denkmalpflege geben spannende Einblicke in die Ausgrabungsarbeiten am Marienhof.

Den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten der 2. Stammstrecke geben am 5. April ab circa 15 Uhr Ministerpräsident Horst Seehofer, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Oberbürgermeister Dieter Reiter und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. Der offizielle Festakt am Marienhof mit geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft wird live auf dem Festgelände übertragen.

Erste bauvorbereitende Arbeiten am Hauptbahnhof und Marienhof

Ende 2016 hatte der Freistaat die Durchfinanzierung der 2. Stammstrecke gegenüber der Deutschen Bahn erklärt. Seitdem ist die Finanzierung des Großprojekts gesichert. Erste bauvorbereitende Arbeiten laufen am Hauptbahnhof sowie am Marienhof. So müssen zunächst Leitungen verlegt werden, um Platz für die künftigen Baugruben zu schaffen. Anschließend – ab 2018 – kann mit den Hauptbaumaßnahmen, dem Bau der neuen unterirdischen Stationen am Hauptbahnhof, Marienhof und am Ostbahnhof sowie der zwei zusätzlichen Tunnelröhren begonnen werden. 

Informationen zum Projekt „2. Stammstrecke“ gibt es auch auf Twitter (@2_stammstrecke).


Das Bühnen-Programm im Überblick

Mittwoch, 5. April 2017

  • 17.00 Uhr Eröffnung des Bürgerfestes mit Moderatorin Fumiko Lipp
  • 17.10 Uhr Wise Guys
  • anschl. Talk mit Fumiko Lipp und Gästen
  • ca. 18.15 Uhr Eddy Miller Quartett
  • anschl. Talk mit Fumiko Lipp und Gästen
  • ca. 19.30 Uhr DJ Enrico
  • ca. 21.00 Uhr Ausklang des Tages

Donnerstag, 6. April 2017

  • 14.00 Uhr Begrüßung durch Moderatorin Fumiko Lipp
  • 14.05 Uhr Robeat
  • ca. 14.20 Uhr Daniel Hochsteiner
  • anschl. Talk mit Fumiko Lipp und Gästen
  • ca. 15.20 Uhr Ecco DiLorenzo and his Innersoul
  • anschl. Talk mit Fumiko Lipp und Gästen
  • ca. 17.30 Uhr Hot-Sax-Club
  • anschl. Talk mit Fumiko Lipp und Gästen
  • ca. 18.30 Uhr Robeat und Daniel Hochsteiner
  • ca. 20.00 Uhr Die CubaBoarischen
  • ca. 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Informationen zum Programm erhalten Sie auch im Flyer zum Bürgerfest.

Diese Presseinformation finden Sie auch im Presseportal der Deutschen Bahn.

Die Deutsche Bahn und die Stadtwerke München (SWM) verlegen ab dem 8. März 2017 Leitungen rund um den Marienhof.

01.03.2017

Deutsche Bahn und Stadtwerke verlegen Leitungen am Marienhof

Vorabmaßnahmen für den Bau der 2. Stammstrecke – Grün- und Freizeitfläche ab März nicht mehr verfügbar

Die Deutsche Bahn und die Stadtwerke München (SWM) verlegen ab dem 8. März 2017 Leitungen rund um den Marienhof. Bei den Arbeiten handelt es sich um Vorabmaßnahmen für den Bau der 2. Stammstrecke. Um Platz für die künftige Baugrube zu schaffen, werden mehrere Sparten (Fernwärme, Trinkwasser, Abwasser, Strom/Licht, Telekommunikation) umverlegt. Die SWM nutzen die notwendigen Aufgrabungen, um zusätzlich Fernkälteleitungen mit zu verlegen und weitere Gebäude in der Innenstadt an das Fernkältenetz anzuschließen.

Die Arbeiten an den Versorgungsleitungen beginnen im März 2017 und werden voraussichtlich rund ein Jahr dauern. Ab Frühjahr 2018 beginnt der Bau der Station unter dem Marienhof. Bereits seit Mitte Januar errichtet die DB an der Dienerstraße, Ecke Landschaftstraße, oberhalb des U-Bahn-Eingangs ein Infozentrum für das Projekt. Das Infozentrum wird im Rahmen des offiziellen Baubeginns samt Bürgerfest am 5. und 6. April 2017 eröffnet. Für die Feierlichkeiten am Marienhof finden im März die Aufbauarbeiten auf der Grünfläche statt. Nach dem offiziellen Baubeginn wird die Fläche dann für weitere Vorbereitungsarbeiten für den Bau der neuen unterirdischen Station benötigt. Der Marienhof ist somit ab März nicht mehr als Grün- und Freizeitfläche verfügbar. Dort wird sich zum einen die Baustelleneinrichtung für die Spartenverlegungen befinden, zudem wird die Fläche für Probebohrungen und noch erforderliche archäologische Untersuchungen genutzt.

Die Bauarbeiten zur Verlegung der Sparten unterteilen sich in zwei Phasen:

  • Errichtung von provisorischen Fahr- und Gehbahnen
    Zunächst werden im März und im April provisorische Fahr- und Gehbahnen im Bereich der Schrammer-, Diener- und Weinstraße gebaut. Damit können die Fußgängerströme und der Individualverkehr für die Dauer der Spartenumlegungen aufrechterhalten werden. Voraussichtlich Mitte März werden die drei Platanen an der Ecke zwischen Residenz- und Schrammerstraße entfernt, um später einen Abwasserkanal in der Schrammerstraße versetzen zu können. Geplant ist eine Verpflanzung der Bäume.
  • Verlegung von Leitungen rund um den Marienhof
    Ab April beginnen dann die großräumigen Leitungsverlegungen rund um den Marienhof. In dieser Phase stehen für Fußgänger und Auto- sowie Radfahrer die provisorischen Fahr- und Gehbahnen entlang der Schrammer,- Diener- und Weinstraße zur Verfügung.

Bis Juli 2017 werden zunächst Fernkälte- und Fernwärmeleitungen, die Wasserversorgung sowie die Strom- und Gasversorgung der SWM verlegt. Betroffen sind am Marienhof die Weinstraße, Maffeistraße, Theatinerstraße, Schrammerstraße, Residenzstraße, der Hofgraben und die Dienerstraße.

Anschließend – von Juli 2017 bis März 2018 – findet neben weiteren Leitungsverlegungen auch die Versetzung des Abwasserkanals in der Schrammerstraße statt. Dort sollen ebenso Kabelsparten zur Telekommunikation verlegt werden.

Die Trasse für die Fernkälteleitung der SWM verläuft vom Odeonsplatz bis zum Tal über die Residenzstraße, Viscardigasse, Theatinerstraße, Weinstraße, Landschaftstraße, Dienerstraße, Hofgraben, Pfisterstraße und Sparkassenstraße. Bereits im Januar 2017 wurde am Odeonsplatz ein Anschlussbauwerk errichtet. Die Verlegearbeiten der Leitungen beginnen im März in der Theatinerstraße, im Hofgraben sowie in der Sparkassenstraße. Sie dauern voraussichtlich bis Februar/März 2018.

Die Leitungsverlegungen werden in noch nicht untersuchten Bereichen zum Teil archäologisch begleitet.

Die Zugänge zu den Häusern und Geschäften sowie zur U-Bahn werden während der gesamten Bauzeit sichergestellt. Die Gehwege vor den Schaufenstern müssen abhängig von den jeweiligen Arbeitsbereichen vorübergehend gesperrt werden.

Auswirkungen auf die Nord-Süd-Querung der Altstadt für Radfahrer

Die Nord-Süd-Querung der Altstadt für den Radverkehr, die unter anderem über die Sparkassenstraße führt, wird voraussichtlich von Anfang März 2017 bis Ende August 2017 aufgrund der Verlegung der Fernkälteleitung über die Sparkassenstraße nicht möglich sein. Die Sparkassenstraße wird abschnittsweise für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Münzstraße und Ledererstraße ist immer gewährleistet. Für diesen Zeitraum wurde für den Radverkehr eine Alternativroute über die Residenzstraße und eine Behelfsfahrbahn in der Dienerstraße zum Marienplatz und dann durch das Alte Rathaus zum Viktualienmarkt festgelegt. Die Durchfahrtsperre für Radfahrer am Rindermarkt/ Marienplatz bleibt aber bestehen.

Diese Pressemieilung finden Sie auch im Presseportal der Deutschen Bahn.

16.02.2017

Finanzierung 2. S-Bahn-Stammstrecke

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: Alle Signale für die Finanzierung stehen auf Grün - Jetzt auch für zwei Drittel der Strecke Baurecht in der Tasche

Wie Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann heute im Wirtschaftsausschuss berichtet hat, liegt nun auch für den westlichen Abschnitt der 2. S-Bahn-Stammstrecke rechtsgültiges Baurecht vor. Bisher waren für diesen Abschnitt von Laim bis Hauptbahnhof sieben Klagen anhängig. Allerdings richteten sich diese nicht gegen das Projekt an sich. Die Kläger hatten gegen die baubedingten Belastungen, wie zum Beispiel Lärm und Staub, Klage eingereicht. Nun konnten alle Streitigkeiten beigelegt werden. „Wir haben nun für zwei Drittel der Strecke Baurecht“, freute sich Herrmann.

Für den mittleren Abschnitt vom Hauptbahnhof bis zur Isar liegt bereits gültiges Baurecht für die Hauptbaumaßnahmen vor. Für den östlichen Planfeststellungsabschnitt von der Isar bis zum Leuchtenbergring sind im Moment noch Klagen anhängig. Offizieller Spatenstich für die 2.Stammstrecke ist am 5. April am Marienhof. Bauvorbereitende Maßnahmen wie Spartenverlegungen sind bereits schon seit Ende des letzten Jahres am Hauptbahnhof am Laufen.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr.

Unterzeichnung der Durchfinanzierungserklärung für die 2. S-Bahn-Stammstrecke in München. Von links: Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Bayern, Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber, Bahnvorstand Dr. Rüdiger Grube, Ministerpräsident Horst Seehofer, Innenminister Joachim Herrmann (sitzend), Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Finanzminister Dr. Markus Söder
21.12.2016

Freistaat gibt Durchfinanzierungserklärung für die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München ab

Die Staatsregierung hat heute die sogenannte „Durchfinanzierungserklärung des Freistaates Bayern“ gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube abgegeben und damit die Finanzierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München rechtswirksam zugesichert. Nachdem der Landtag in den Haushaltsverhandlungen letzte Woche dem Projekt zugestimmt hatte, konnte die Durchfinanzierungserklärung nun abgegeben werden. Die Finanzierung der Stammstrecke ist damit gesichert. Die Erklärung der Durchfinanzierung ist nach den Worten Herrmanns der entscheidende nächste Schritt für das zukunftsweisende Verkehrsprojekt. Herrmann: „Damit nimmt die zweite Stammstrecke Fahrt auf. Jetzt ist der Weg frei für die Hauptbauarbeiten. Am 5. April 2017 ist der Spatenstich für die erste unterirdische Station am Marienhof geplant.“

Bahnchef Dr. Grube unterstrich die Bedeutung des Großprojektes: „Mit Blick auf die heutige Auslastung und den weiter wachsenden Ballungsraum München ist der Bau der 2. Stammstrecke dringend notwendig. Wir schaffen mit den zwei zusätzlichen Tunnelröhren nicht nur mehr Kapazität, sondern auch mehr Stabilität im Münchner S-Bahn-System. Wir sind froh, dass die Finanzierung dieses so wichtigen Infrastrukturprojekts nun unter Dach und Fach ist. "

Die Gesamtkosten des Großprojekts belaufen sich auf rund 3,85 Milliarden Euro einschließlich Risikopuffer (knapp 3,18 Milliarden Euro ohne Risikopuffer). 60 Prozent der förderfähigen Baukosten der zweiten S-Bahn-Stammstrecke trägt der Bund.

Vollständige Presseinformation im Internetportal der Bayerischen Staatsregierung

25.10.2016

Freistaat Bayern und Bund einigen sich auf Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München / Ministerpräsident Seehofer: „Quantensprung für den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern“ /  Bund wird 60 Prozent der förderfähigen Baukosten tragen 

Als „Quantensprung für den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern“ hat Ministerpräsident Horst Seehofer den Start für die 2. S-Bahn-Stammstrecke bei der Unterzeichnung einer Realisierungsvereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bundesverkehrsministerium bezeichnet. Seehofer: „Mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke erhält der Schienennahverkehr im Großraum München eine zweite Hauptschlagader. Das lässt Hundertausende Pendler aufatmen. Das Projekt macht den öffentlichen Personennahverkehr im gesamten Verbundgebiet leistungsfähiger, zuverlässiger und attraktiver. Gleichzeitig wird damit auch die Verkehrssituation auf der Straße spürbar entlastet.“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt betonte: „Ich habe immer gesagt: Die zweite Stammstrecke muss kommen und der Bund wird einen erheblichen Anteil dazu leisten. Heute ist ein großer Tag für Oberbayern und München. Bund und Freistaat Bayern haben die gemeinsame Finanzierung der 2. Stammstrecke in München vereinbart. Die 2. Stammstrecke bedeutet für die Region, für die Pendler und die Besucher einen gewaltigen Mobilitätsfortschritt. Die Entscheidung für die 2. Stammstrecke ermöglicht Wachstum, Mobilität und Wertschöpfung für ganz Bayern. Dafür haben wir heute den Weg geebnet.“

Beim Bahngipfel zur 2. Stammstrecke in der Staatskanzlei erklärte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Dr. Rüdiger Grube zu der Einigung von Staatsregierung und Bund: „Wir als Deutsche Bahn begrüßen die heute unterzeichnete Vereinbarung zwischen Bund und Freistaat ausdrücklich und wissen dieses klare Bekenntnis für die 2. Stammstrecke sehr zu schätzen. Damit haben wir die planerische Sicherheit, dieses für die Fahrgäste in der Metropolregion München so wichtige Infrastrukturprojekt weiter vorantreiben zu können."

Die von Ministerpräsident Seehofer und Bundesverkehrsminister Dobrindt heute unterzeichnete Vereinbarung zur Realisierung der 2. S-Bahn-Stammstrecke sieht vor, dass der Bund die förderfähigen Baukosten der zweiten Stammstrecke in Höhe von 60 Prozent trägt. Das Vorhaben soll aus dem Bundesprogramm zur Gemeindeverkehrsfinanzierung (GVFG) gefördert werden. Nach der vorletzte Woche erreichten Einigung über die Bund-Länder-Finanzbeziehungen steht das GVFG-Bundesprogramm auch über das Jahr 2019 als Finanzierungsquelle zur Verfügung. Im Interesse einer zügigen Realisierung der 2. Stammstrecke wird der Freistaat Bayern fehlende Bundesanteile vorfinanzieren. Staatsregierung und Landtag werden auf der Grundlage der Vereinbarung des Bahngipfels noch in diesem Jahr die haushaltsrechtlichen Entscheidungen herbeiführen, damit der Freistaat gegenüber der Deutschen Bahn die Durchfinanzierung erklären kann. Nach aktuellen Planungen der Deutschen Bahn ist von einer gut neunjährigen Bauzeit auszugehen. Damit könnte die 2. Stammstrecke im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Ministerpräsident Seehofer: „Die 2. Stammstrecke ist ein großer Aufschlag für die Region München. Darüber hinaus werden wir dafür sorgen, dass andere bayerische Projekte aus dem GFVG-Programm durch die Finanzierung der 2. Stammstrecke in München nicht beeinträchtigt werden.“

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann sagte, die 2. Stammstrecke sei das zentrale Element des Bahnknoten-Konzepts der Staatsregierung: „Die 2. Stammstrecke ist notwendig, um für die S-Bahn eine zukunftsweisende Entwicklung zu eröffnen. Mit der Stammstrecke schaffen wir nahezu die doppelte Kapazität im Kernbereich des S-Bahn-Netzes.“ Laut Herrmann ist die S-Bahn in München ursprünglich für 250.000 Fahrgäste pro Werktag konzipiert. Heute fahren an Werktagen bis zu 840.000 Fahrgäste mit der Münchner S-Bahn von insgesamt 1,2 Millionen Fahrgästen im gesamten Schienenpersonennahverkehr pro Tag in Bayern. Mit dem Bau ist laut Herrmann ein ganzes Bündel von Infrastrukturmaßnahmen verbunden: Neben einem sieben Kilometer langen Tunnel mit zwei Tunnelröhren sind drei unterirdische Stationen am Hauptbahnhof, Marienhof und Ostbahnhof sowie vier Kilometer oberirdische Strecke vorgesehen. Darüber hinaus entstehen zwei Verknüpfungsbahnhöfe zwischen erster und zweiter Stammstrecke (Laim, Leuchtenbergring) und weitere sieben „netzergänzende“ Maßnahmen im Außenbereich des Münchner S-Bahnnetzes.

Eine wichtige Grundlage für die jetzt geschlossene Realisierungsvereinbarung war die von der Deutschen Bahn erstellte sachgerechte Kostenermittlung. Danach ergeben sich Gesamtkosten von 3,840 Milliarden Euro einschließlich Risikopuffer (knapp 3,2 Milliarden Euro ohne Risikopuffer). Gründe für die Kostenentwicklung sind unter anderem die in der Bauindustrie herrschende Hochkonjunktur und hohe Risikoaufschläge aufgrund der langen Projektlaufzeit. Die Kostenmehrung wird auf der Grundlage der jetzt vereinbarten Kostenteilung damit letztlich vollständig vom Bund getragen.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internetportal der Bayerischen Staatskanzlei.

27.09.2016

Einschränkungen für Auto- und Busverkehr ab 4. Oktober 2016: Deutsche Bahn und Stadtwerke München verlegen Leitungen am Hauptbahnhof

Die Deutsche Bahn und die Stadtwerke München verlegen ab 4. Oktober 2016 eine Fernwärme- und Fernkälteleitung sowie einen Abwasserkanal. Die Arbeiten finden zum großen Teil auf dem Bahnhofsvorplatz sowie in Teilen auch in der Bayer- und Arnulfstraße statt. Dabei sind Beeinträchtigungen für Autofahrer, Nutzer der Buslinie 58 sowie Passanten rund um den Hauptbahnhof leider unvermeidlich.
 
09_27_Presseinformation_Spartenverlegungen.pdf

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Presseportal der Deutschen Bahn AG.

26.04.2016

Planfeststellungsbeschlüsse 2. Stammstrecke komplett – Bis Herbst 2016 Entscheidung über Realisierung

Das Eisenbahn-Bundesamt hat jetzt auch den Planfeststellungsbeschluss für den letzten noch fehlenden, östlichen Abschnitt der 2. S-Bahn-Stammstrecke von der Isar bis zum Leuchtenbergring erarbeitet. „Damit haben wir Baurecht für alle Abschnitte der 2. S-Bahn-Stammstrecke. Sie ist für die S-Bahn in München eines unserer wichtigsten Zukunftsprojekte, um die Mobilität der Bevölkerung im wachsenden Großraum München für die Zukunft zu sichern. Die 2. Stammstrecke kann die bestehende Stammstrecke verkehrlich erheblich entlasten. Das reduziert die Störanfälligkeit des gesamten S-Bahn-Netzes und verbessert die Pünktlichkeit. Damit wird der Öffentliche Personennahverkehr für viele Menschen noch attraktiver“, freute sich Herrmann. Bis Herbst 2016 möchte der Freistaat Bayern über die endgültige Realisierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke entscheiden.

Hierzu müsse die Deutsche Bahn als Maßnahmenträgerin dem Freistaat eine sachgerechte Kostenermittlung vorlegen. Diese berücksichtige bereits Ergebnisse aus von der Deutschen Bahn durchgeführten Ausschreibungen zu Bauleistungen, etwa dem Tunnelbau. Die Ergebnisse lasse der Freistaat durch eine von ihm ins Leben gerufene Expertengruppe prüfen. „Dann werden zwischen Bund und Freistaat die letzten Finanzierungsdetails verhandelt“, so Herrmann.  

Dem Bayerischen Landtag liegt seit 19. April 2016 auch ein Gutachten vor, das Kosten und Nutzen der zweiten S-Bahn-Stammstrecke bewertet. Die so genannte Nutzen-Kosten-Untersuchung ist ein standardisiertes Verfahren. Damit werden Verkehrsinvestitionen des Bundes bundesweit einheitlich bewertet. Sie ist Voraussetzung für den Einsatz öffentlicher Mittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. „Im bereits 2011 durchgeführten Bewertungsverfahren für die 2. Stammstrecke mit eindeutig positivem Nutzen-Kosten-Verhältnis wurden über den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund auch Daten von mehreren Verkehrsunternehmen und Organisationen erhoben, die auch deren Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse betreffen können. Dementsprechend hatten die Verfahrensbeteiligten vom 9. Dezember 2015 bis Ende Februar 2016 Zeit, ihre Einwendungen geltend zu machen“, so Herrmann. Bis Ende März 2016 hat das Bayerische Verkehrsministerium alle Verfahrensbeteiligten über die geplante Offenlegung der Daten informiert. Herrmann: „Wir haben bei der Deutschen Bahn auch veranlasst, dass der Abschlussbericht zur Kosten-Nutzen-Bewertung auch auf der homepage www.2.stammstrecke-muenchen.de der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.“

Um die 2. Stammstrecke schnell realisieren zu können, will die Deutsche Bahn noch heuer mit ersten bauvorbereitenden Arbeiten wie Kabel- und Rohrverlegungen am Hauptbahnhof und Marienhof starten. Nur so könnten nach den Angaben der Bahn die Hauptbaumaßnahmen spätestens zu Beginn des Jahres 2018 starten und bis zum Jahr 2025 noch abgeschlossen werden.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internetportal des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr.

Der Planfeststellungsbeschluss ist im Internetportal des Eisenbahn-Bundesamtes abrufbar.

03.02.2016

Neuvergabe der S-Bahn München

München, 3. Februar 2016 (stmi). Für die Weiterentwicklung des Münchner S-Bahn-Netzes, des größten Schienennahverkehrsnetzes in Bayern, haben das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) ein Drei-Stufen-Konzept entwickelt.

Zur ab dem Jahr 2018 notwendigen Neuvergabe des Netzes sagte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: „Mit dem Konzept sichern wir einen stabilen und zuverlässigen Betrieb, öffnen aber zugleich das überaus komplexe Netz der S-Bahn München langfristig auch für andere Eisenbahnverkehrsunternehmen und schaffen attraktive Bedingungen für den Wettbewerb.“ BEG-Geschäftsführer Dr. Johann Niggl, erläuterte, dass für die Vergabe insgesamt drei unterschiedliche Verträge vorgesehen seien: Ein zweijähriger Übergangsvertrag mit der DB Regio, ein „Erster Münchner S-Bahn-Vertrag“ über etwa zwölf Jahre bis nach 2030 und ein „Zweiter Münchner S-Bahn-Vertrag“, der die Erfahrungen mit der zweiten Stammstrecke schon berücksichtigt.

Zweijähriger Übergangsvertrag

Für den zunächst zweijährigen Übergangsvertrag habe sich die BEG aufgrund der außerordentlich komplexen Rahmenbedingungen und zur Klärung noch offener Grundsatzfragen entschieden. Herrmann: "Die S-Bahn München ist nicht nur das größte Schienennahverkehrsnetz in Bay­ern, sondern wegen der Stammstrecke, über die in enger Taktung fast alle Linien ge­führt werden, auch das komplexeste S-Bahn-System in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in Europa. Die Sicherstellung der Betriebsstabilität hat angesichts der überragenden Bedeutung der S-Bahn München deshalb besondere Priorität. Alle Planungen müssen sich daran orientieren." Der aktuelle Vertrag für die Verkehrsleistungen im Münchner S-Bahn-Netz zwischen dem jetzigen Betreiber, der DB Regio AG, und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) endet im Dezember 2017. An diesen schließt sich ein zweijähriger Übergangsvertrag an.

Vergabe für zwölf Jahre

Für die Zeit ab Dezember 2019 wird die BEG dann in einem ‚Ersten Münchner S-Bahn-Vertrag‘ die ge­sam­ten Verkehrsleistungen für zirka zwölf Jahre vergeben. In diese Vertragslaufzeit fällt der Ersatz der heutigen Fahrzeugflotte durch Neufahrzeuge, die Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke und die damit einhergehende Erweiterung des Verkehrsangebots. Niggl: „Auf eine Aufteilung des Netzes in mehrere Lose muss in dieser Phase verzichtet werden, da dies in Anbetracht der dichten Zugfolge in der bestehenden Stammstrecke zu inakzeptablen Risiken für die Betriebsstabilität führen würde.“

Spätere Aufteilung in Lose

Unter Berücksichtigung der ersten Betriebserfahrungen mit der 2. Stammstrecke wird die BEG die Verkehrsleistungen dann in einem ‚Zweiten Münchner S-Bahn-Vertrag‘ ab Anfang der 2030er Jahre erneut für voraussichtlich rund zwölf Jahre vergeben. Dabei strebt die BEG eine Aufteilung des Netzes in mehrere Lose an. Herrmann abschließend: „Mit 840.000 Fahrgästen an einem durchschnittlichen Werktag ist die S-Bahn München beim Schienenpersonennahverkehr mit Abstand das größte Netz in Bayern. Etwa 61 Prozent aller Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr auf der Schiene fahren mit der S-Bahn München. Um dieser Nach­frage gerecht zu werden, bestellt der Frei­staat hier jedes Jahr rund 20 Millionen von bay­ern­weit insgesamt 122 Millionen Zug­kilometern.“

 

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Webportal des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr.

08.03.2016

Bayerischer Ministerrat beriet über das weitere Verfahren zur 2. S-Bahn-Stammstrecke München

Verkehrsminister Herrmann drängt auf termingerechten Abschluss des Planfeststellungsverfahrens: „Bund muss seine Mitfinanzierung verbindlich erklären – Erste Vorabmaßnahmen starten 2016“

Der Ministerrat hat Verkehrsminister Joachim Herrmann beauftragt, bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf einen termingerechten Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für den östlichen Abschnitt der zweiten Stammstrecke der Münchner S-Bahn hinzuwirken. Herrmann: „Wir wollen die 2. Stammstrecke für München und die Region. Der Zeitplan der Deutschen Bahn steht. Notwendig ist jetzt, dass der Planfeststellungsbeschluss für den östlichen Abschnitt von der Isar bis zum Leuchtenbergring bis April 2016 vorliegt. Hier sehe ich den Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn und in seiner Organisationsverantwortung für das Eisenbahn-Bundesamt in der Pflicht.“

Darüber hinaus fordert der Ministerrat vom Bund, seine gesamte Mitfinanzierung bei der 2. Stammstrecke bis spätestens zum Sommer 2016 verbindlich zu erklären. „Die Erklärung des Bundes ist die Voraussetzung für den Freistaat, seinerseits gegenüber der Bahn finanzielle Zusagen für die 2. Stammstrecke verbindlich zu erklären und damit auch die Voraussetzung für einen Baubeginn zu schaffen“, so Herrmann.

Herrmann verwies weiter darauf, dass die Bahn im Jahr 2016 erste bauvorbereitende Maßnahmen starten muss, um den Zeitplan für eine Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke bis Ende 2025 einzuhalten. Diese Vorabmaßnahmen umfassen im Wesentlichen das Verlegen von Kabeln und Rohrleitungen sowie Baufeldfreimachungen. Herrmann: „Ich begrüße und unterstütze dieses Vorgehen der Bahn ausdrücklich. Mir ist wichtig, dass der Zeitplan zur Realisierung der 2. Stammstrecke eingehalten wird und Verzögerungen vermieden werden.“

01.12.2015

Planfeststellungsbeschluss vom letzten Abschnitt der 2. Stammstrecke im Frühjahr 2016 erwartet

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: Planfeststellungsbeschluss vom letzten Abschnitt der 2. Stammstrecke im Frühjahr 2016 erwartet – Kostenermittlung wird Anfang 2016 vorgelegt

Wie Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann heute dem Ministerrat in Beisein von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt berichtete, lägen für zwei der drei Planfeststellungsabschnitte der 2. Stammstrecke bereits genehmigungsrechtliche Beschlüsse vor. Für den weiteren östlichen Planfeststellungsabschnitt sei laut Eisenbahn-Bundesamt (EBA) der Planfeststellungsbeschluss im März/April 2016 zu erwarten. Dass die 2. Stammstrecke für die Metropolregion München unabdingbar ist, steht für den bayerischen Verkehrsminister nicht zur Diskussion: „Bis zum dritten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts wächst die Metropolregion München um rund eine halbe Million Menschen. Und Wachstum braucht Infrastruktur. Zwei von drei Fahrgästen im bayerischen Schienennahverkehr nutzen die S-Bahn München. Sie ist also schon jetzt wichtigstes öffentliches Verkehrsmittel für die täglich bayernweit 1,3 Millionen Fahrgäste im Schienennahverkehr. Die 2. Stammstrecke ist ein zentrales Element des Bahnknotenkonzeptes und Garant für eine zukunftsfähige Mobilitätsgestaltung in der Metropolregion München“.

Die Deutsche Bahn schreibt erste Hauptbaumaßnahmen derzeit europaweit aus. Auf der Grundlage dieses Ergebnisses soll dem Freistaat im Frühjahr 2016 eine Kostenermittlung für die 2. Stammstrecke vorliegen. Parallel dazu laufen die Gespräche zwischen Bund und Freistaat über die Finanzierungsanteile an der 2. Stammstrecke. Kostenermittlung und eine gesicherte Mitfinanzierung des Bundes sind wesentliche Voraussetzungen, dass der Freistaat in 2016 über die endgültige Realisierung der 2. Stammstrecke entscheiden kann. Bei Vorliegen aller bau- und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen wäre mit den ersten bauvorbereitenden Arbeiten wie Kabel- und Rohrverlegungen noch im Jahr 2016 zu rechnen. Die Hauptbaumaßnahmen für die 2. Stammstrecke würden dann Ende 2017/Anfang 2018 starten können.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Pressearchiv des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr.

Visualisierung: Geplanter Streckenverlauf der 2. Stammstrecke
Visualisierung: Der Münchner Untergrund
Visualisierung: Streckennetz der Münchner S-Bahn mit 2. Stammstrecke
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof
Visualisierung: Hauptbahnhof München von oben mit der geplanten unterirdischen Station
Visualisierung: Hauptbahnhof München von oben
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Marienhof
Visualisierung: Der Münchner Marienhof von oben mit neuer unterirdischer Station
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Die neue unterirdische Station Ostbahnhof
Visualisierung: Der Ostbahnhof von oben mit neuer unterirdischer Station
06.07.2015

2. Stammstrecke in München - Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und Bahnvorstand Dr. Volker Kefer: Noch in diesem Jahr erste europaweite Ausschreibung für Hauptbaumaßnahmen als Grundlage für Gesamtkostenermittlung und endgültige Realisierungsentscheidung – Sicherung der Beteiligung des Bundes weiterer wesentlicher Meilenstein

„Aufgrund der verkehrspolitischen Bedeutung der 2. Stammstrecke für München, die Metropolregion und ganz Südbayern ist der Freistaat Bayern bereit, sich bei deren Realisierung über das sonst übliche Maß hinaus zu engagieren. Aber wir wollen auch im Interesse der Steuerzahler Klarheit über die Kosten“, betonte Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bahnvorstand Dr. Volker Kefer in München. Deshalb wird die Deutsche Bahn unter Berücksichtigung des am 9. Juni 2015 endlich vom Eisenbahn-Bundesamt erlassenen Planfeststellungsbeschlusses für den westlichen Abschnitt der 2. Stammstrecke von Laim bis östlich des Hauptbahnhofs noch in diesem Jahr erste Ausschreibungen starten. Auf Basis der Ausschreibungsergebnisse kann dann die von der Staatsregierung verlangte sachgerechte Kostenermittlung erfolgen. Herrmann weiter: „Diese Kostenermittlung ist neben der Sicherung der Bundesbeteiligung eine wesentliche Grundlage für unsere endgültige Entscheidung über die Durchfinanzierung und Realisierung des Projekts.“ Die voraussichtliche Entscheidung werde nicht vor dem zweiten beziehungsweise dritten Quartal 2016 möglich sein.

Dr. Kefer: „Die Deutsche Bahn arbeitet mit Nachdruck an der Umsetzung des mit dem Freistaat Bayern vereinbarten Vorgehens. Nächster Schritt ist die Ausschreibung der ersten Hauptbauleistungen. Dazu muss jetzt zunächst der Planfeststellungsbeschluss gründlich ausgewertet werden. Die Planungen und Ausschreibungsunterlagen müssen an die Ergebnisse und Auflagen des Planfeststellungsverfahrens angepasst werden. In den nächsten Monaten werden wir die Ausschreibung für die Tunnelstrecke von der Donnersbergerbrücke bis zum Marienhof einschließlich der Rohbauarbeiten der neuen Stationen unter dem Hauptbahnhof und dem Marienhof auf den Markt bringen, also europaweit veröffentlichen. Für europaweite öffentliche Ausschreibungen gibt es Fristen, die wir einhalten müssen. Daher rechnen wir damit, dass wir voraussichtlich im ersten Quartal 2016 eine Auswertung und Bewertung auf Grundlage der Submissionsergebnisse haben. Anschließend wird der Freistaat Bayern die Ausschreibungsergebnisse prüfen, um endgültig über die Realisierung der 2. Stammstrecke entscheiden zu können.“

Um die Bundesfinanzierung zu sichern, müsse eine Nachfolgeregelung für das 2019 auslaufende GVFG-Bundesprogramm vorliegen. Hier bestehe zwischen Bund und den Ländern bereits grundsätzlich Einigkeit. Nun gehe es darum, die Details zeitnah zu verhandeln. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte die Notwendigkeit der 2. Stammstrecke bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht und die finanzielle Beteiligung des Bundes bekräftigt. Ohne die Mitfinanzierungsperspektive des Bundes kann der Freistaat nicht über die endgültige Realisierung der zweiten Stammstrecke entscheiden. Herrmann: „Ich bin zuversichtlich, dass der Bund und der Freistaat hierzu eine tragfähige Regelung finden können. Denn die verkehrliche Notwendigkeit und zeitnahe Realisierung der 2. Stammstrecke sind unbestritten. Auch dichtere Takte und Expressverbindungen in die Metropolregion wird es nur mit der zweiten Stammstrecke geben. Die attraktive Erschließung der Region wird gleichzeitig dazu beitragen, den Druck auf den Wohnungsmarkt der Landeshauptstadt zu reduzieren.“

pm_218b_0607_wi_pk zweite stammstrecke.pdf

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Pressearchiv des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr.

10.06.2015

Baugenehmigung für weiteren Abschnitt der 2. Stammstrecke München

Eisenbahn-Bundesamt erlässt Planfeststellungsbeschluss für den westlichen Abschnitt von Laim bis zum Stachus – DB geht mit der ersten großen Ausschreibung an den Markt

Presseinformation_2SBSSM_20150610.pdf

15.05.2012

Pressemitteilung zum 13-Punkte-Sofortprogramm

Staatsregierung beschließt 13-Punkte-Sofortprogramm für besseren Nahverkehr der Metropolregion München in Höhe von 870 Millionen Euro / Seehofer und Zeil „Zweite Stammstrecke bleibt Rückgrat für Zukunft des Münchner Nahverkehrs“.

PM-2009-05-12-Kabinettsbeschluss-13-Punkte-Sofortprogramm.pdf
2009-05-12-Kabinettsbeschluss-Chart-13-Punkte-Sofortprogramm.pdf

25.01.2012

Pressemitteilung zur Nutzen-Kosten-Untersuchung

Die Nutzen-Kosten-Untersuchung für die 2. Stammstrecke wurde für den Zeitpunkt der Inbetriebnahme 2019 neu gerechnet. Sie berücksichtigt neben den aktuellen Kosten einen Prognosehorizont bis zum Jahr 2025, um die längerfristigen Auswirkungen der 2. Stammstrecke besser abzubilden.

PM-Nutzen-Kosten-Untersuchung.pdf

26.10.2011

Es kommt auf jede Scherbe an: Münchner lebten schon Anfang des 11. Jahrhunderts am Marienhof – noch vor der Stadtgründung 1158!

Die Ausgrabungen am Marienhof befinden sich innerhalb des ältesten Stadtkerns Münchens aus dem 12. Jahrhundert. Wie der aktuelle Fund einer Keramikscherbe zeigt, lebten bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts Menschen an dieser Stelle – schon 100 Jahre vor der Stadtgründung im Jahr 1158.

2011-10-26-PM-Marienhof.pdf

06.07.2011

Metropolregion München braucht die 2. Stammstrecke München

Auch nach Olympia-Aus treiben Freistaat und Bahn gemeinsam das Projekt weiter voran – Antrag auf Finanzierung aus Bundesmittel wird in den kommenden Wochen gestellt

2Stammstrecke-ohne-Olympia.pdf

08.06.2011

Bäume auf dem Marienhof ziehen in Baumschule um

Voraussetzung für Weiterführung der archäologischen Grabungen – Abschluss des Austriebs der Bäume macht Verpflanzung möglich – Einsatz einer Spezialmaschine für eine hohe Wiederanwachsquote

PI-2011-06-06-Umpflanzen-der-Baeume-am-Marienhof.pdf

03.06.2011

Bayerns Verkehrsminister Zeil eröffnet Bürgerbüro zur 2. Stammstrecke in Haidhausen

Verkehrsministerium und Bahn im Dialog mit Anwohnern und allen Interessierten – wöchentlich wechselnde Themenabende speziell zu den Baumaßnahmen in Haidhausen

PI-2011-06-03-Eroeffnung-Buergerbuero-Haidhausen.pdf

16.05.2011

Rodung von Hecken am Marienhof rechtmäßig

Gutachter bescheinigt Nestfreiheit von Bäumen und Hecken – Für archäologische Grabungen liegt gültiges Baurecht vor

PI-2011-05-13-Rodung-von-Hecken-am-Marienhof-rechtmaessig.pdf

14.04.2011

Vorabmaßnahmen für 2. S-Bahn-Stammstrecke: Am Marienhof beginnen archäologische Grabungen

Reste der mittelalterlichen Bebauung werden freigelegt – Nach dem Austrieb der Blätter können auch Marienhof-Bäume umziehen

PI-Bauvorbereitungen-Marienhof.pdf

08.04.2011

Bau- und Finanzierungsvertrag für die 2. S-Bahn-Stammstrecke München unterzeichnet

Bayern und die Bahn schieben wichtiges Infrastrukturprojekt im Freistaat an: Neue Stammstrecke soll 2017 fertig sein – Antrag auf GVFG-Förderung wird kurzfristig gestellt – Bauvorbereitungen am Marienhof sollen in Kürze beginnen

PI-BuF-Unterzeichnung.pdf

07.02.2011

Entscheidung vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

Mittlerer Streckenabschnitt der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München – Klagen von Anliegern des Marienhofs teilweise erfolgreich

2011-02-07-VGH-Urteil-Klage-Anwohner-Marienhof.pdf

23.12.2010

Pressemitteilung zur Verkehrspolitik / S-Bahn München

Bayerns Verkehrsminister Zeil und Bahnchef Grube unterzeichnen gemeinsames Eckpunktepapier zum Finanzierungsvertrag für 2. S-Bahn-Stammstrecke

PI-SMWIVT665-10.pdf

10.09.2009

Eisenbahn-Bundesamt erlässt ersten Planfeststellungsbeschluss für die 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn

Der Beschluss umfasst die 1,86 Kilometer lange Tunnelstrecke zwischen Stachus und Isar.

PI-PFB-Stammstrecke-M-END.pdf