25.06.2017
Strecke – So wird sie gebaut

Projektbeteiligte


Die 2. Stammstrecke ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bahn AG, des Freistaates Bayern, der Stadt München, der Bundesrepublik Deutschland und weiteren Partnern.

Grafik: Logo DB

Deutsche Bahn (DB)

DB Vorstand

  • Verhandlungspartner für Bund und Freistaat
  • beantragt die Finanzmittel des Bundes

www.deutschebahn.com

 

DB Netz AG

  • Die DB Netz AG ist Bauherr und zukünftiger Eigentümer für sämtliche Anlagen der 2. Stammstrecke außerhalb der Bahnhöfe und außer der Stromversorgung. Dazu gehören nicht nur Tunnel, Gleise und Weichen, sondern z. B. auch die Stellwerkstechnik und Einrichtungen zur Tunnelsicherheit. Auch der gesamte schienengebundene An- und Abtransport von Baumaterialien während der Bauzeit findet in enger Abstimmung mit der DB Netz AG statt.
  • Die DB Netz AG ist von den DB-Infrastrukturunternehmen DB Station&Service AG und DB Energie GmbH zudem mit dem  Projektmanagement für das Großprojekt 2. Stammstrecke München beauftragt. Sie steuert die Planung, tritt in den planrechtlichen Verfahren als Vorhabenträger auf, bereitet die Ausschreibungen für die Bauleistungen vor und organisiert in der Bauphase die Umsetzung.

www.dbnetze.com

 

DB Station&Service AG

  • Bauherr und zukünftiger Eigentümer der drei unterirdischen Stationen Hauptbahnhof, Marienhof und Ostbahnhof sowie der umzubauenden Stationen Laim und Leuchtenbergring
  • Stationen umfassen Bahnsteige mit Bahnsteigausstattung und Fahrgastinformation, Treppen, Rolltreppen, Aufzüge
  • in der Bauphase: Abstimmung mit der DB Station&Service AG hinsichtlich der Eingriffe in den Baubestand (insbesondere am Hauptbahnhof)

www.dbnetze.com

 

DB Energie GmbH

  • Bauherr und zukünftiger Eigentümer sämtlicher Anlagen zur Bahnstromversorgung

www.dbenergie.de

 

DB Engineering&Consulting

  • Die Geschäftseinheit DB Engineering&Consulting des DB Konzerns ist national und international ein leistungsfähiger Ingenieurdienstleister.
  • Zum Engineering, dem Kerngeschäft, gehören Leistungen wie Planung, Bauüberwachung und Realisierungsmanagement, Prüfungs- und Abnahmeleistungen, Umwelt- und Baugrunduntersuchungen und Vermessungsleistungen.
  • Im Consulting-Bereich werden Beratungsleistungen unter anderem zu Verkehr, Betrieb, Instandhaltung, Logistik angeboten.
  • Die DB Engineering&Consulting unterstützt die DB-Infrastrukturunternehmen bei der professionellen Umsetzung des Großprojektes 2. Stammstrecke München.

www.dbnetze.com

Grafik: Logo Freistaat Bayern

Freistaat Bayern

Landtag und Staatsregierung

  • Auftraggeber für das Projekt 2. Stammstrecke München
  • Landtag beschließt auf Vorschlag der Staatsregierung nach der Untersuchung verschiedener Planungsvarianten, welche Pläne umgesetzt werden sollen
  • Landtag beschließt auf Vorschlag der Staatsregierung über die Finanzierung der 2. Stammstrecke

www.bayern.landtag.de 

 

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr (StMI)

  • für alle Themen der Verkehrspolitik zuständig
  • Verhandlungs- und Vertragspartner der Bahn
  • gibt Variantenuntersuchungen und S-Bahn-Betriebskonzepte in Auftrag
  • beauftragt die Infrastrukturunternehmen DB Netz AG, DB Station&Service und DB Energie mit dem Projekt

www.stmi.bayern.de 

 

Regierung von Oberbayern

  • Anhörungsbehörde: führt im Rahmen der Planfeststellung das Erörterungsverfahren durch

www.regierung.oberbayern.bayern.de 

 

Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG)

  • handelt im Auftrag und nach Vorgaben des StMI
  • plant, finanziert und kontrolliert den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Freistaat Bayern
  • Über Ausschreibungen und Bestellungen der Verkehrsleistungen wird festgelegt, welches Betriebskonzept im Detail auf der 2. Stammstrecke einmal gefahren werden soll und welche Eisenbahnverkehrsunternehmen damit beauftragt werden.

www.bahnland-bayern.de/beg/

Grafik: Logo Stadt München (Stadtwappen)

Landeshauptstadt München

Die Landeshauptstadt München gehört zu den Finanzierungspartnern des Projektes 2. Stammstrecke.

Das Projekt hat Auswirkungen auf weite Teile des Stadtgebietes. Städtische Vorhaben wie die Umweltverbundröhre sind integriert. Die grundsätzliche Zustimmung des Stadtrates, der auch die Stellungnahmen in den Planfeststellungsverfahren beschließt, liegt vor.

Vor bzw. bei den Bauarbeiten sind städtisches Grundeigentum, Verkehrswege, Grünflächen und Infrastruktureinrichtungen wie Stadtentwässerungsanlagen betroffen. Deshalb sind auch Genehmigungen der Stadtverwaltung sowie Vereinbarungen und Abstimmungen erforderlich.

Maßnahmen zum Brand- und Katastrophenschutz, denen aufgrund der überwiegenden Tieflage der 2. Stammstrecke eine besondere Bedeutung zukommt, sind sowohl für die Bau- als auch für die zukünftige Betriebsphase mit der Branddirektion München abzustimmen.

Grafik: Bundes-Adler

Bundesrepublik Deutschland

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

  • Projektpartner der Bahn und des Freistaats insbesondere bzgl. der Finanzierung
  • Finanzierungsanteil der Bundesrepublik Deutschland muss vom BMVBS freigegeben werden

www.bmvi.de 

 

Eisenbahn-Bundesamt (EBA) – Außenstelle München

  • Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für die Eisenbahnen des Bundes
  • im Planfeststellungsverfahren: wägt die im Anhörungsverfahren vorgebrachten Stellungnahmen und Einwendungen zum Bauprojekt ab und entscheidet, was gebaut werden darf
  • Aufsicht über die finanzielle und regelkonforme Planung sowie für die Überwachung der Bauausführung

www.eisenbahn-bundesamt.de

Grafik: „Handshake“

Weitere Projektbeteiligte

Stadtwerke München GmbH (SWM) / Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG)

  • Genehmigung bei Eingriffen in Versorgungsanlagen (Strom, Wasser, Gas, Fernwärme, Kommunikation) und U-Bahnanlagen von der SWM
  • Genehmigung für die Bauarbeiten an Übergängen zwischen 2. Stammstrecke und U-Bahn
  • Abstimmung von baustellenbedingten Auswirkungen auf den MVG-Linienverkehr mit U-Bahn, Tram und Bus

www.swm.de
www.mvg-mobil.de

 

Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV)

  • Planungen zur 2. Stammstrecke sind eng mit den Entwicklungen im Verbundraum verknüpft
  • deshalb enge Abstimmung der Planungen mit dem MVV

www.mvv-muenchen.de

 

Erzbischöfliches Ordinariat

  • eng beim Sicherungskonzept der Frauenkirche eingebunden 

 

Denkmalschutzbehörden

  • im Planfeststellungsverfahren: Anhörung der Denkmalschutzbehörden der verschiedenen Verwaltungsebenen (Freistaat, Regierungsbezirk, Stadt)
  • vor Beginn der Tiefbauarbeiten: Archäologen können Bodendenkmäler erkunden und ggf. sichern

 

Naturschutzbehörden

  • Durchführung von Ausgleichmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft in Abstimmungen mit den Naturschutzbehörden der verschiedenen Verwaltungsebenen (Freistaat, Regierungsbezirk, Stadt)

 

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof

  • Verhandlung von Klagen in erster Instanz gegen die Planfeststellungsbehörde EBA

Wie verläuft die 2. Stammstrecke?

Fahren Sie mit uns über die neue Strecke.

Warum liegen die neuen Stationen so tief unter der Erde?

Lesen Sie mehr zu den Vorteilen der Tieflage.

Wie ist der Bauablauf organisiert?

Planung, Abbruch, Abtransport – der Bauablauf im Detail.