Station Laim

Bahnsteiggleich umsteigen in Laim

Am Bahnhof Laim können die Fahrgäste zukünftig stadteinwärts und stadtauswärts bequem am selben Bahnsteig umsteigen:

  • Zwischen den S-Bahnen, die auf der bestehenden Stammstrecke fahren, und den S-Bahnen, die auf der 2. Stammstrecke fahren.
  • Sowie zwischen den geplanten Express-S-Bahnen und den an jeder Station haltenden sogenannten Grundtakt-S-Bahnen.

Die neue Station Laim

Die Station Laim liegt im Westen von München in Ost-West Richtung auf einem Damm. Mit dem Bau der 2. Stammstrecke können die Fahrgäste zukünftig am Bahnhof Laim – wie auch am Leuchtenbergring – stadteinwärts und stadtauswärts bequem am selben Bahnsteig umsteigen.

Für das Umsteigen am selben Bahnsteig wird zum einen die Anzahl der S-Bahn-Gleise und Bahnsteigkanten von drei auf vier erhöht. Zum anderen werden die Bahnsteige auf mindestens zehn Meter verbreitert.

Die beiden neuen Bahnsteige können zukünftig jeweils über zwei Zugänge erreicht werden: Zum einen von der bestehenden westlichen Rad- und Fußwegunterführung, zum anderen von einer neuen Unterführung, der sogenannten Umweltverbundröhre.

Aus diesen beiden Unterführungen gelangen die Fahrgäste jeweils über eine Rampe zu einer Bahnsteigunterführung auf einem Zwischengeschoss. Von diesen je fünf Meter breiten und drei Meter hohen Bahnsteigunterführungen im Osten und Westen führen kombinierte Fest- und Rolltreppen auf die Bahnsteige.

Die beiden bisher auf der Westseite gelegenen Aufzüge befinden sich zukünftig auf der Ostseite und verbinden die Umweltverbundröhre mit den Bahnsteigen. Auch die Vermarktungsfläche (Bäcker) liegt zukünftig im neuen östlichen Zugangsbauwerk.

Stationsbau in Laim

Der Umbau des Bahnhofs Laim erfolgt von Norden nach Süden. Zunächst wird der bisherige Außenbahnsteig durch einen weiter nördlich liegenden Mittelbahnsteig ersetzt. Dann wird der südliche Mittelbahnsteig abgerissen und in veränderter Lage wieder aufgebaut.

Zusätzlich wird östlich der bestehenden Straßenunterführung Wotanstraße mit der sogenannten Umweltverbundröhre eine weitere Unterführung errichtet. Weil Fußgänger, Radfahrer und öffentlicher Nahverkehr durch diese neue Unterführung geführt werden, heißt sie Umwelt-Verbund-Röhre (UVR).

Hier können Fußgänger, Radfahrer, Linienbusse und später auch die Tram die Eisenbahngleise unterqueren. Außerdem gelangen die Fahrgäste von hier zu den S-Bahn-Gleisen. Weil die Busse den neuen Tunnel nutzen, behindern sie bei Halten nicht den Autoverkehr in der Wotanstraße.

Die Umweltverbundröhre ist Bestandteil der Planungen und Genehmigungsprozesse zur 2. Stammstrecke. Sie wird in Verbindung mit dem Bau der 2. Stammstrecke von der Deutschen Bahn im Auftrag der Landeshauptstadt München errichtet. Während des Baus fahren die Züge in diesem Bereich vorübergehend über Hilfsbrücken.

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